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Hechtsuche im Winter

Im Winter auf Zander zu angeln kann mitunter ein hartes Brot sein, welches man geduldig weichkauen muss. Der Stoffwechsel der dieser wärmeliebenden Fischart ist den niedrigen Temperaturen Unterwasser angepasst und dementsprechend niedrig. Aus diesem Grunde fallen die defensiven Tagphasen bei diesem ausgesprochen nachtaktiven Fisch noch passiver aus. Wer nun erfolgreich sein will, um langsam fischen und beharrlicher ans Werk gehen als sonst.

In Seen, wo man im Januar meist allein auf dem Wasser ist, suche mir daher die Strukturen, wo ich die Zander am Tag vermute und befische diese vom verankerten Boot aus. 

Dazu hilft mir ein im Bug meines Bootes fest montierter Motor, der über eine GPS gestützte Ankerfunktion verfügt. Das ist besonders im Winter purer Luxus, da ich beim Versetzen keine nasse Ankerleine anpacken muss. Ein Knopf auf der Fernbedienung gedrückt und das Boot bleibt auf der Stelle. Am Stand 1.B14 von Echolote-Boote.de mit GARMIN Deutschland können Sie sich auf der Messe FISCH & ANGEL vor Ort zu dieser Technik beraten lassen. 

Somit kann ich einen verheißungsvollen Platz präzise und konzentriert befischen. Denn die Phasen, an denen die Zander auf meinen gefühlvoll dicht am Grund präsentierten Köder reagieren fallen im Winter extrem kurz aus! Meiner Erfahrung nach ist es effektiver einen guten Platz den ganzen Tag zu halten und auszuangeln, bis diese richtige Stunde schlägt. Meist ist es nur ein 20 minütiges Fenster, in dem die Fische Aktivität zeigen und reagieren. Dann heißt es am richtigen Platz zu sein!

Mehr als zwei solcher Fenster habe ich im Winter beim Zanderangeln, besonders im Stillwasser, also in Seen kaum beobachten können. Daher ist das Vertrauen in den Platz, aber vor allem auch in den Köder absolut entscheidend, um an einem kurzen, kalten Wintertag noch siegreich vom Wasser zu gehen. 

Denken Sie also an meine Worte, wenn Sie das nächste Mal am oder auf dem Wasser sind und halten sie durch. Dann wird Winterangeln auf träge Zander belohnt.


Zitternde Köder - Gefräßige Barsche

Der Winter mit seinen kurzen grauen Tagen und niedrigen Wassertemperaturen stellt uns Angler schon vor eine größere Herausforderung. Die Fische sind langsam und bewegen sich wenig. Die Wahrscheinlichkeit einen Angeltag ohne eine Reaktion von der anderen Seite Unterwasser zu erleben, ist daher groß. Um aktuell erfolgreich zu sein, muss man vor allem langsam fischen. 

Dies gelingt uns beim Spinnfischen mit dem Kunstköder vor allem durch langsame Köderpräsentation. Auch die Wahl des angebotenen Verführers ist entscheidend. Barsche z.B. fressen gern Krebstiere oder Larven. Diese Nahrung ist leicht zu bekommen, da sie sich langsam bewegt. Perfekt die Kälte mit dieser Art von Ködern zu kombinieren. 

Die Lösung: Gummikrebse am Dropshot-Rig!

Da diese sich am Gewässerboden, bei einer Flucht Rückwärts bewegen, ist eine Anköderung am Schwanzende ideal. So bewegt sich der Gummikrebs beim anzupfen sehr natürlich und ein neugieriger Barsch hat Zeit sich auf der darauffolgenden Pause zu nähern. Erfolgt der Biss, inhaliert der Räuber das weiche Imitat mit samt Haken und hängt nach einem sanften Anhieb des Anglers meist sauber im Maulwinkel. 

Entscheidend für den Erfolg ist allerdings auch der richtige Angelplatz. Hafenanlegen, die im Winter keine Boote beherbergen und etwas tiefer sind, sind ideale Gebiete, um Winterbarsche aufzuspüren. 

In der Deckung der Stege ruhen sie oft und unsere Montage kann dort sehr langsam und punktuell geführt werden. 

Die die kurze Beißphase, in der die Fische aktiv werden erreicht, kann es oft gleich mehrere Bisse hintereinander geben und ein Doppeldrill ist nicht selten. Wenn sich dazu noch kurz die eh im Winter so rare Sonne zeigt, ist die Freude über ein solches Erlebnis doch umso größer.

Kleiner Trick: Sollten die Fische etwas zu knapp beißen oder auch größere Räuber zu erwarten sein, dann lohnt ein Wechsel vom Einzelhaken auf einen kleinen Drilling, um Fehlbisse und noch ärgerlichere Aussteiger im Drill zu vermeiden. Denn viele gibt’s im Winter meist nicht. 

Auf der FISCH & ANGEL lassen sich übrigens alle nötigen Spezialköder und Kleinteile für diese spannende, konzentrationsfordernde Angelei besorgen. Z.B. auf dem Stand von Uli Bayers Köderkunst und anderen Experten, die ihr Arsenal auffahren. Ich wünsche viel Freude beim Stöbern durch die Stände und die danach noch mehr Spaß beim Ausprobieren am Wasser. 


Kanal Genial!

Kanäle sind im gesamten Land verbreitet und fast jeder Angler hat einen dieser Wasserstraßen in seinem Umkreis. Beliebt sind die Schifffahrtswege aber nicht bei allen Petrijüngern, da die Suche der Fische sich nicht immer leicht gestaltet. Die monotonen Ufer bieten kaum Abwechslung, sodass man gefühlt den ganzen Kanal befischen kann, ohne etwas anderes zu erleben. Doch die Bestände an Zandern und Barschen sind meist unterschätzt! 

Die Qual der Suche am Kanal zahlt sich meist aus, wenn man bereit ist Zeit zu investieren. Die Wassertrübung ist zum Beispiel ein harter Indikator, den ich zur Suche eines spannenden Abschnittes in den Fokus stelle. Ist ein Abschnitt trüb, so fühlen sich die Fische, insbesondere Zander wohl und halten sich vermehrt dort auf! So kann es sein, dass ein Bereich gute Fänge ermöglicht und schon zwei Kilometer weiter gähnende Leere herrscht, da das Wasser dort deutlich klarer und damit lichtdurchlässiger ist. Besonders bei der Suche nach lichtempfindlichen Zandern, sollte ein trüber Kanalteil ausgewählt werden. Dann beißen sie sogar bei Sonne!

Es ist Winter und die Fische haben aufgrund der kalten Wassertemperaturen ihren Stoffwechsel runtergefahren. Um den Zandern eine Chance zu geben auf den geschickt präsentierten Köder zu reagieren, braucht es Zeit. Daher sollte der Köder möglichst langsam angeboten werden. Ideal dafür ist die Dropshot Montage, wo Gewicht und Haken nicht fest miteinander verbunden sind. 

So lässt sich das Gewicht langsam am Grund durch einen sanften Zug versetzten und dem Köder kann einige Sekunden mehr Zeit gegeben werden, auf der Stelle zu verharren und in Zeitlupe abzusinken. Das halten die neugierigen Räuber selbst im kalten Wasser nicht aus, schieben sich heran und saugen den verführerischen Happen blitzschnell ein!

Um die Messe FISCH & ANGEL herum befinden sich viele Kanäle. Die ansässigen Angelverbände sind dort mit großen Ständen vertreten und beraten Sie gern über Lizenzen und Fangmöglichkeiten. Zum Beispiel im Rhein-Herne-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal und dem Datteln-Hamm-Kanal, um einmal drei potenzielle Wasserstraßen zu nennen, an denen ein Versuch lohnt. Dafür wünsche ich Ihnen ein kräftiges Petri Heil – Herzlichst, Sebastian Hänel.


Vampire im Fluss

Zander haben, wie unter Kennern der Materie bekannt, sehr lichtempfindliche Augen und sind daher bei hohen Sichtverhältnissen des Wassers ausgesprochen nachtaktiv. So kommt es, dass wir im gleichen Gewässer zu unterschiedlichen Jahreszeiten völlig verschiedene Beißzeiten vorfinden.
Während wir im sommerlichen Fluss besonders am Tag mit Gummifischen am Grund erfolgreich sind, sieht das im Winter ganz anders aus.


Das Wasser klart ab Herbst durch Rückgang von Plankton immer stärker auf (Hochwasser mal ausgenommen) Dadurch verlagern unsere Zander ihre Fress- und Zugphasen auf die Dunkelheit. Die Vampiernächte am Fluss sind dann zeitweise extrem effektiv, während wir fast erfolglos sind, solang noch Tageslicht das flache, klare Flusswasser durchdringt.
Erst ab der Dämmerung und buchstäblich im letzten Büchsenlicht haben wir bei normalen oder niedrigen Pegelständen eine reelle Chance, wenn wir gezielt mit unseren Gummifischen am Grund auf lichtscheue Zander fischen.



Dann werden die Vampire langsam munter und reagieren dann überhaupt erst auf unsere präsentierten Verführer. Ein ziemlich kurzes Zeitfenster, wenn man bedenkt, dass viele Petrijünger eine entsprechend weite Anreise zum Fluss haben. Wer den heiklen Zielfisch Zander kennt, der weiß dass die darauffolgenden Nachtstunden aber die wirklich effektiven sind. Nur müssen wir uns erneut umstellen und unsere Angeltechnik von defensivem angeln am Grund, auf aktives fischen unter der Oberfläche umstellen. Denn die Zander sind bei Nacht ebenfalls flach und sogar bis unter die Oberfläche unterwegs. Dort passen wir sie am besten auch mit flach laufenden Schwimmwobblern ab.



Am besten eignen sich dafür Modelle die schlank sind, flach laufen und keine zu starke Aktion sowie Druckwelle aufweisen. Genau das spricht unsere Zander nach meinen Erfahrungen am nächtlichen Wasser am besten an. Passende Modelle gibt es wenige am Markt, finden sich allerdings auf der FISCH & ANGEL Messe an den Ständen von FISCH & FANG mit dem Zanderkönig, der eigens für diese spezielle Situation geschaffen worden. Auch bei Zanderkant gibt es mit dem Nachtläufer ein Modell, welches die Flusszander diesen Winter anständig aufs Korn nimmt.


Auffällig ist, dass die langsamen Jäger einen langsam gegen den Strom gekurbelten Wobbler meist auf dem vorderen Drittel attackieren und somit der vordere Haken am besten fasst. Zander schlagen gezielt zu. Tun sie es auch. ;)






Winterzeit, dunkle Zeit.

Nun ist der da, der Winter. Das besonders warme und trockene Jahr verging wie im Flug und nun müssen auch wir Angler uns mit der dunklen Jahreszeit arrangieren. Besonders in den großen Flüssen bietet die dunkle Zeit allerdings große anglerische Chancen, wenn es um den Zanderfang geht!

Zander sind aufgrund ihrer lichtempfindlichen Augen ausgesprochen nachtaktiv. Je klarer und sichtiger das Wasser, desto ausgeprägter ist dieses spezielle Verhalten. Im Winter geht die Planktonbildung in den Gewässern zurück. Dies hat zur Folge, dass mehr Licht zum Grund dringt. Dort wo man im Frühsommer, im trüben Wasser noch am Tage mit Bissen rechnen konnte, hat man unter den aktuellen Bedingungen nach paar mühsamen Tagen das Gefühl, dass nichts mehr geht. Jetzt ist umdenken gefragt und man muss erst dann zum Spot gehen, wenn die anderen frustriert das angeln eingestellt haben. Denn die Zander beginnen nun ihre Bahnen zu ziehen.

Zur Dämmerung bis in die Dunkelheit hinein lässt sich dann mit Bissen rechnen. Ideal dafür sind im Winter klassische Gummifische am Bleikopf, die in kleinen Sprüngen eine handbreit übern Grund präsentiert werden. Man muss sich schon wundern, dass es dann plötzlich mit den Zandern läuft!

Die Frage der Köderfarbe lässt im Dunklen viele zweifeln. Gute Erfahrungen haben wir mit dunklen Dekoren gemacht. Besonders dann, wenn künstliche Lichtquellen oder der Mond einen gewissen Lichteinfall auf den gewählten Angelplatz bringen. Dann können wir den dunklen Nachtschatten-Kontrast prima nutzen, was die Fische scheinbar gut wahrnehmen können.

Aber man sollte sich nicht zu sehr an der Köderfarbe aufhängen. Denn auch helle Dekore waren im Dunklen schon erfolgreich. Wichtiger sind Vertrauen und Ausdauer, einen bestimmten Platz konzentriert zu befischen. Dann klappt´s auch in der dunklen Winterzeit mit dem Zander


Winterflucht

Januar und Februar gehören wahrlich nicht zu den angenehmen Monaten zum Angeln.
Obwohl besonders das Raubfischangeln noch freigegeben ist, hält man es kaum mehrere Stunden lang am oder auf dem Wasser aus. Wer den Zander auf seiner Liste der lieblingszielfische hat und es nicht lassen kann, diesem nachzustellen, dem sei eine Winterflucht nach Spanien ans Herz gelegt. Ort herrschen auch zu den kalten und tristen Monaten angenehme Temperaturen und meist Sonne satt.



So angelt es sich an den mächtigen Stauseen des Ebros sehr entspannt. Aber auch sehr erfolgreich, denn die Zanderbestände sind hervorragend. Diese spannende Fischart liebt warmes Wasser und entwickelt sich in nährstoffreichen Gewässern besonders gut. Dies hat dann zwar meist die Folge, dass man viele, dafür aber eher mittlere Exemplare ans Band bekommt.

Wenn man ein Gebiet ausfindig gemacht hat, wo sich viele Zander aufhalten und man diese konzentriert befischt, kann man durchaus gleich mehrere Fische hintereinander dingfest machen. Ein Hochgenuss für einen wintergeplagten Angler.

Das Drillen schöner Zander unter der wärmenden Sonne Spaniens sollte jeder einmal erlebt haben, den der Winter plagt.

Auf den großen Seen kann man sich allerdings auch etwas verloren vorkommen, wenn man nicht weiß, wo man fischen soll. Daher ist es empfehlenswert sich einen Guide  oder Campbetreiber vor Ort zu suchen, der sie mit der aktuellen Fanglage auskennt. Wir vertrauen Taffi Tackle Tours, der Häuser, Boote und Touren in Mequinenza anbietet. Der kennt auch viele aktuell heiße Plätze.

 

 


Wenig Wasser

Die anhaltende Trockenheit lässt unsere Talsperren weiter und weiter im Pegel sinken. Viele Stauseen stehen auf einem Rekordtief, was auch viele Schaulustige anlockt.


Zu sehen gibt’s auch für uns Angler eine Menge spannender Dinge. Besonders sonst fängige Strukturen wie alte Brücken, die sonst bei 9m Wassertiefe liegen, sind jetzt begehbar und zu begutachten.
 

Viele Petrijünger sind der Meinung, dass sie aufgrund der verlorenen Plätze nun kaum eine Chance haben, schöne Fische zu fangen. Das Angeln deutlich schlechter geworden sei. Doch ist das ganze Gegenteil ist aber der Fall. Denn nun hat man die Chance an sonst unerreichbaren Plätzen und Strukturen zu fischen.


Zum Beispiel an Felsvorsprüngen, die sonst zu tief liegen würden und vom Ufer aus nur schlecht zu befischen sind. Doch genau hier stehen jetzt die dicken Barsche und lassen sich gut befischen.


Auch an die Zander kommt man nun gut heran. An vielen Plätzen lassen sich weit draußen verlaufene Kanten anwerfen und liegen nun auf Fangtiefe.


Man muss die neuen Plätze und Fische nur neu suchen und sich auf die neuen Bedingungen anpassen. Dann ist Niedrigwasser kein Problem, sondern eine Chance.


Des Winters letzte Atemzüge

Der März zählt für mich jedes Jahr zur Übergangszeit vom kargen Winter zum alles neu belebenden Frühling. Die ersten milden und sonnigen Tage, die dieser Monat zu bieten hat, sind wohltuend und treiben jeden Naturliebhaber raus. Uns Angler natürlich ans Wasser.


In vielen Teilen des Landes ist der Zander sogar noch bis Ende März offen. So wie in Brandenburg und Teilen Mecklenburgs. Das ist aus meiner Sicht richtig, denn Unterwasser herrscht noch Winter. Wir Angler müssen uns daher bei der Methode und Köderwahl noch zügeln. Die Fische sind träge und daher hat sich eine besonders langsame Köderführung bewährt, die den ohnehin langsamen Zandern bessere Möglichkeiten bietet auf den Köder zu reagieren.


Das Drop-Shot-Rig mit Gummiködern um die 9cm, ist daher am besten dafür geeignet. Nutzt man als Haken einen Drilling, erhöht man die Bissverwertung enorm und mindert dabei massiv die Quote an im Drill verloren Fischen. Sollte man mal ausprobieren!


Bei starkem Sonnenlicht müssen im noch kalten Wasser trübe Gewässer her. Ideal ist, wenn noch der Schatten einen mächtigen Brücke ins Spiel kommt. Dann reagieren die lichtempfindlichen Zander auch sehr gut tagsüber auf den angebotenen Köder.


Die Freude über auch kleine Fänge ist nach dem kalten Winter besonders groß. Der März ist wechselhaft und schwierig. Sein Potenzial sollte aber jeder nach seinen Möglichkeiten nutzen.


Frühe Forellen

Der Frühling lockt! Langsam wird alles grüner und die Sonne kitzelt uns mit ihren wärmenden Strahlen und immer höherem Stand vor die Tür. Uns Angler und Naturliebhaber natürlich raus ans Wasser. Natürlich gibt es Gegenden, wo jetzt auf Hecht gefischt werden darf. Dort dort, wo die Schonzeiten ein generelles Verbot für Spinnfischer verordnen, lässt dich der Frühlingsbeginn doch mit etwas Angelspaß für den Spinnfischer verbinden. Forellenseen bieten dazu eine willkommene Einladung und sind sogar was für die ganze Familie.


Besonders die Kleinen finden so einen Einstieg in eine Faszination, die auch den Vater schon in jungen Jahren packte und nie wieder los ließ. Die Neugier nach dem Unbekannten und die Sucht nach dem nächsten Biss, Drill und Landung eines tollen Fisches.

Forellen sind ein super Abnehmer für eine Vielzahl von Spinnködern und somit ist das Angeln an diesen speziellen Anlagen auch ein kurzweiliges und freudiges Erlebnis für Kids. Besonders dann, wenn ein Fisch an der Angel ist und sich zum ersten Mal zeigt!


So eine spritzige Forelle muss aber auch erstmal in den Kescher gelangen.


Ist der gemeinsame Fang geglückt, ist die Freude natürlich groß. Das schweißt noch mehr zusammen.


Bei den Ködern sollte man aufpassen. Oft sind Einzelhaken vorgeschrieben, die man allerdings in vielen Kombinationen montieren und anbieten kann. Wie hier am beweglichen Chebu-Kopf mit Minnigummifisch.


Mit etwas Geschick und Glück gelingt dann auch der Fang eines Saiblings. Ganz zur Freude für Groß und Klein.



Hecht frei

Die Wassertemperaturen steigen und nähern sich, zumindest im Flachland, der 10 Grad Marke. Das bedeutet für die Hechte, dass sie im März in den Flachwassern sauber abgelaicht haben und nun im April in einigen Gebieten freigegeben sind. Das betrifft besonders das Land Brandenburg und einige Gebiete Mecklenburgs.

Das heißt aber nicht, dass es nun besonders leicht ist, Meister Esox zu überlisten. Die Fische stehen recht flach, sind aber noch recht langsam. Und immer dann, wenn die Temperaturen über Nacht einmal rapide in den Keller gehen, sind sie besonders träge.
Jetzt muss man sich als Angler was einfallen lassen, um sie dennoch reizen zu können. Bedeutet im flachen Wasser besonders langsam zu angeln. Dies gelingt zum einen mit Jerkbaits, aber zu dieser Zeit noch besser mit Gummifischen am so genannten Shallow Rig.


Diese Montage hat den Vorteil den Kunstköder schwerelos und in langsamen Zügen durchs Flache Wasser zu bewegen. Dabei kurbeln man mit wenigen sanften Umdrehungen an und lässt dann kurze Pausen von ein bis maximal zwei Sekunden.


Wer so fischt, wird nicht lange auf einen Einschlag warten müssen, der meist in der kurzen Pause erfolgt. Besonders wenn die Hecht bei anderen Ködern nur nachlaufen und nicht richtig nehmen, eine Waffe!
  

Bei der Landung kann es dann schon mal heiß her gehen, wenn man den tobenden Fisch schonend mit der Hand via Kiemendeckelgriff landet.


So gelandet, kann der Fisch binnen Sekunden im gleichen Griff für ein Erinnerungsbild abgelichtet werden, um ihn dann gleich vom Haken zu lösen. Alles im Griff und der Fisch kann sich nicht in den Maschen eines Keschers zusammen mit dem Hakensystem einwickeln und nachhaltig verletzen.


In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Hechtstart, selbst wenn dieser erst im Mai sein sollte. 





Zander frei

 

Der Juni zählt nicht nur für mich zu den besten Zeiten des Jahres, um Zander zu angeln. Aus allen Revieren melden glückliche Angler ihre stolzen Fänge. Das liegt vor allem am sich erwärmten Wasser, welches an vielen Gewässer, durch eine Planktonblüte angetrübt ist. Die Lichtempfindlichen Zander sind dann selbst am Tage und bei praller Sonne aktiv und in Fresslaune.


Dies gilt besonders für unsere Flüsse wie Elbe und Oder, die schon ab Mitte Mai eine trübe Planktonfahne schieben, in der die Zander zur Höchstform auflaufen. Durch den geringen Lichteinfall sind sie zu dieser Zeit des Jahres besonders flach zu fangen. Daher haben sich große, sandige Buhnen als die fängigsten erwiesen, an denen man am besten nur den vorderen Bereich des Kopfes an der Grenze zum Hauptstrom befischt.

Da man an den Elb- und Oderauen lange Wege zu Fug zurücklegt, empfiehlt es sich, nur geringes Marschgepäck und eine kleine, ausgewählte Auswahl an Ködern mitzuführen.  Paar Köpfe und Köder des Vertrauens in eine kleine Box und schon ist man leichtfüßig unterwegs und kann viele potenzielle Stellen abfischen.


An den großen Flüssen ist immer mit einer kapitalen Überraschung in Form eines großen Zanders zu rechnen. Oft beißen die Fische direkt vorm Fuße der Steinschüttung und liefern in den flachen Buhnen einen spannenden Drill. So kann an jedem neuen Platz der Großzander auf einen lauern.


Wichtig ist es nur, ein Gefühl für die Plätze zu bekommen und draußen zu sein! Besonders jetzt im Juni!

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